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Mo

21

Dez

2009

Auf dem Weihnachtsmarkt in der KIKA Stadt

Bernd und ich am Fischmarkt Bernd und ich am Fischmarkt

Zugegeben, das Wetter war nicht das angenehmste und dennoch war es ein schöner Tag auf dem Weihnachtsmarkt in Erfurt. Ich liebe diese Stadt, wie viele meiner Freunde und Leute im Umfeld schon zu spüren bekommen haben. Und der Weihnachtsmarkt ist im Raum Deutschland einer der schönsten, die ich jemals gesehen habe. Hier finden sich schöne Stände mit Sachen, die man kaufen kann. Meine Freundin Madeleine war von dem Reichtum an Ständen auch ganz begeistert und hat schon bei den ersten zwei Ständen einiges an Geld gelassen. Diese standen am Anger. Zuvor hatten wir uns das Einkaufszentrum Anger 1 angeschaut, was wie in jedem Jahr wie ein kleines Weihnachtsland geschmückt war. Am Anger waren vorwiegend Bastelstände und Essensstände. Sehr schön war auch das historische Karussel in der Mitte. Leider wurde dieser traditionelle Stil nicht unbedingt bei der Musikauswahl weiterverfolg. Es lief irgendwelcher Schlagerkrämpel, den man sich hätte auch sparen können. Auf dem Fischmarkt waren größtenteils Essensstände und passend zum Namen: Ein Stand von Nordsee. Da hat sich tatsächlich mal jemand an den Namen gehalten. Doch der Erfurter Hauptweihnachtsmarkt ist erst auf dem Domplatz zu finden. Dort strömten tausende durch die Gänge. Eng wurde es speziell in den letzten Reihen in der Nähe vom Dom. Dort konnte man sich bloß noch von der Menge treiben lassen. Sonst war es überall eigentlich ziemlich gemütlich. Lag wahrscheinlich daran, dass es das letzte Adventswochenende im Jahr war. Viele Holzschnitzerstände gab es zu sehen, teilweise sogar thematisch geordnet. Der eine Stand hatte Krippen, der nächste nur Lichterbögen, dann einer mit anderen schönen Holzgütern. Sehr schön traditionell gab es auch wieder ein zweistöckiges Karussel aus dem 19. Jahrhundert. Vor dem Weihnachtsbaum war außerdem eine wunderschöne Krippe aufgebaut mit geschnitzten Figuren. Ein wahrhafter Traum war dieser Bau. Die Weihnachtsgeschichte gab es zusätzlich noch zu lesen. Doch waren nach 2 Stunden sämtliche Hände und Füße durchgefroren. Wir haben die Geschenke besorgt, die noch fehlten(vor allem am KIKA Stand, den (in meiner Familie mittlerweile traditionellen) Thüringer Stollen und im Anschluss haben wir uns bei einem Glühwein und danach bei einem Kakao aufgewärmt. Danach ging es direkt zum Bahnhof. Dort gab es für Madeleine noch eine Chilischokolade und für mich eine Cola mit Limette. Es war wirklich ein wunderschöner Tag. So kann Weihnachten kommen.

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