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Fr

25

Dez

2009

Der erste Weihnachtsfeiertag

Heute feiert eines meiner Lieblingswerke seinen 275 Geburtstag: Das Weihnachtsoratorium. Johann Sebastian Bach führte es genau heute vor eben genannten Jahren in der Thomaskirche zu Leipzig das erste Mal auf. Das nur ein kleiner Fakt am Rande.

Heute war der erste Weihnachtsfeiertag und das bedeutet in der Regel, dass wir zu Oma und Opa fahren. Also haben wir das Familienauto zusammengepackt mit den Geschenken und natürlich den mitfahrenden Leuten. Ab ging es um die Mittagszeit nach Bad Muskau, einem Ort an der polnischen Grenze in der Lausitz. Während der Fahrt mussten wir leider beobachten, wie der Schnee immer weniger wurde.

In Bad Muskau angekommen wartete schon ein leckeres Essen auf uns. Es gab auf der einen Seite Hirsch, auf der anderen Seite Ente. Das Ganze mit Klößen, Kartoffeln, Rotkraut und Rosenkohl. Ein richtiges Weihnachtsessen eben. Es folgten wirklich gute Gespräche, die wir am Tisch führten.

14 Uhr kam dann der Weihnachtsmann. Es war ein Freund unserer Familie, der für meine sechsjährige Schwester den Weihnachtsmann machte. Sie war am Anfang sehr ängstlich, fing sich dann aber schnell wieder und so kam es, dass sie während der Bescherung immer mehr Begeisterung versprühte. Ich habe auch noch meinen Teil bekommen. Gemäß dem Standard der letzten Jahre gab es Adidas Duschbad, Deo, Schlüpfer, einen Süßigkeitenteller und ein paar Euro für die eigenes Kasse.

Das Highlight des Nachmittags stellte ein Film aus dem Weihnachtsfernsehprogramm dar: "Der Mann der 1000 Wunder". Dieser Film ist eine Vermischung aus geschickter Animation und Trickfilm. Ich muss sagen, so einen wirklich tiefgehenden Jesusfilm hab ich lange nicht mehr gesehen. Der Film lief auf dem KiKa.

Danach machten wir uns über Stollen und Plätzchen her. Danach gab es eine Stunde "Mensch, ärgere dich nicht". Nach dem Abendessen ging es dann wieder nach Hause.

Insgesamt kann ich eine wirklich positive Bilanz für diesen Tag ziehen. Es war sehr schön. Morgen wartet übrigens ein Gottesdienst auf mich. Schließlich ist Sabbat. Am Nachmittag kommt Madeleine mit ihrem Vater und der andere Opa und die andere Oma zu uns zum Kuchen- und Abendessen.

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