So
25
Jul
2010
Ein wahnsinnig spannendes Experiment
Die Leute, die mir über Twitter folgen werden meine Abstinenz in den letzten Tagen bemerkt haben. Zwei Wochen um genau zu sein war ich in Großkoschen am Senftenberger See. Der Grund: Kirche Unterwegs. Das ist ein Projekt der evangelischen Kirche, welches sich der Mission widmet. Von der Freikirche der Siebenten Tags Adventisten, zu der ich gehöre, werden dabei fünf von acht Gruppen gestellt.
Das spannende Experiment, welches ich meine bezieht sich dabei auf die diesjährig zweite adventistische Woche.
Diese habe ich geleitet. Es war mein erster Einsatz als Leiter und gestartet bin ich mit einer Gruppe, die aus lediglich sieben Mann bestand. Ich persönlich hätte nie gedacht, dass wir diese Woche so gut überstehen. Immerhin haben wir ein komplettes Kinderprogramm mit Nachprogramm, eine Schnitzeljagd und diverse Spieleabende veranstaltet. Die Zelte waren dabei voll. Wenn ich auf diese Woche zurück schaue, dann kann ich für mich persönlich im Großen und Ganzen positive Schlüsse ziehen. Positiv war definitiv das Gruppenklima, sowie das volle Zelt besonders während der Spieleabende. Negativ aus meiner Sicht war, dass es zu wenige Leute gab, die mit den Besuchern sprechen konnten. Trotzdem war es eine tolle Erfahrung und die Besucher haben uns als Gruppe sehr viel positives Feedback gegeben. Aus dieser Woche nehme ich das gute Gefühl mit, dass auch kleine Gruppen großes Leisten können. Was ich auch gleichzeitig eingestehen muss ist, dass mit entsprechender Vorbereitung auch noch viel mehr möglich gewesen wäre. Aber die Erfahrungen, die wir mit den Menschen und mit Gott gemacht haben waren großartig.
Hier noch ein kleines Video, das vor Jahren mal bei Kirche Unterwegs entstanden ist:
Christoph Till
