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Meine Audioboos

Di

26

Okt

2010

Was ich höre und warum

Im Laufe der letzten zwei Jahre habe ich mich gewandelt, was das Hörverhalten im Bereich Radio betrifft. Es gab hier regelrecht einen Umbruch kann man sagen. Sicherlich bin ich dabei noch nicht am Ende angekommen, aber die Veränderung schreitet fort. Schuld ist das Internetradio, welches sich in den letzten Jahren stark gewandelt hat. Von den Dorfdisko DJ's, die mitten ins Lied reinbrüllen, bis hin zu professionellen Moderationen ist heute alles dabei. Hier ein kleiner Überblick, was ich höre und warum.

Quu.FM

Quu.FM war das erste reine Internetradio, das ich gehört habe. Hier trafen gute Unterhaltung, gute Informationen und richtig tolle Musik aufeinander. Das ganze nennt sich Social Web Radio. Das Internetradio versucht nach eigenen Angaben einen neuen Mainstream zu erschaffen. Das gelingt ihnen bisher auch ganz gut. In der Musikredaktion sitzt der von der Band Echt bekannte Musiker Gunnar Astrup und Lars Nemeth. Geschäftsführer des Unternehmens ist Maik Nöcker. Der Sender kommt aus Hamburg und ist damit natürlich in der modernsten Radiometropole Deutschlands, was man dem Programm auch anmerkt. Quu.FM stützt sich größtenteils auf Musik und lässt Hörerbeiträge durchaus zu. Mit Shuffle werden zusätzlich auch die musikalischen Hörerinteressen mit eingebunden. Das Programm macht sehr viel Spaß, weshalb ich es sehr oft höre.

 

Link: www.quu.fm

 

Hier könnt ihr Quu.FM hören:

Byte.FM

Byte.FM ist das wahrscheinlich bekannteste musikalische Internetradio. Hier präsentieren die Moderatoren die ganze Bandbreite der Popmusik. Zugegeben, nicht alles ist mein Fall, aber ich habe schon oft Titel entdeckt, die mir richtig gut gefallen. Sehr schön an dem Sender ist die Musikkompetenz der Moderatoren. Alle sind ausgebildete Musikjournalisten, die in Byte.FM einem Hobby widmen, in dem sie ihre musikalischen Kenntnisse präsentieren können. Dabei geht es nicht ums Geld verdienen, sondern darum, eine Leidenschaft in der Musik auszuleben. Das Programm ist aus Hamburg und dort mittlerweile in Teilen auch über UKW empfangbar. Für mich persönlich ist das Programm eine Art Schatzkammer, um neue Musik zu entdecken. Präsentiert von einem guten Team und mit einer gut gepflegten interessant gestalteten Webseite finde ich hier wirklich die Möglichkeit, meine musikalischen Kompetenzen weiter auszubauen. Das Zuhören macht wirklich Spaß, auch wenn, wie schon erwähnt, nicht alles mein Geschmack ist.

 

Link: www.byte.fm

 

Hier könnt ihr Byte.FM hören:

90elf

Zugegeben: Ich bin kein Fußballfan. Wenn Fußball im Fernsehen läuft, bin ich meistens nicht auf dem Kanal, auf dem es läuft. Aber es gibt ein Medienprodukt, das mich total fasziniert und dennoch mit Fußball zu tun hat: Das Fußballradio 90elf. Hier treffen Berichterstattung, Livereportagen und Fußballtalkshows aufeinander. Was mich an 90elf faszniert ist, dass ein großes Radiounternehmen wie Regiocast Digital sich wagt, im Internetradio Fuß zu fassen und ihm das durch eine sehr innovative Programmidee gelingt. Das Programm an sich ist wirklich durch und durch für den Fußballfan formatiert. Es liefert jede Menge Emotionen vom Platz und zusätzlich benutzt es innovative Kommunikationswege, um mit dem Hörer zu interagieren. So etwas habe ich in der Größe noch nie vor 90elf gehört und deswegen zählt 90elf zu den Stationen, die ich gern höre, auch wenn ich kein Fußballfan bin.

 

Link: www.90elf.de

 

Hier könnt ihr 90elf hören:

Detektor.FM

Detektor.FM zeigt mir, dass Informationen interessant verpackt sein können und es nicht unbedingt Mainstreamstücke zwischen den Moderationen braucht. Das Programm liefert sowohl einen gelungenen Mix aus Indiemusik, als auch jede Menge detailliertere Informationen und tolle Interviews, die man ansonsten nur von Sendern wie Deutschlandfunk kennt. Dabei arbeitet Detektor.FM mit einem viel geringeren Budget. Der Sender kommt aus Leipzig und wird durch sehr amobitionierte Journalisten produziert. Zusätzlich gibt es mittlerweile auch jede Menge Offlineaktionen wie beispielsweise Hörerkonzerte. Detektor.FM an sich ist für mich eine Internetradiostation, die zeigt, dass es eben auch anders geht und dass man damit Erfolg haben kann. Neben der Berichterstattung über politische und wirtschaftliche Themen gibt es bei dem Sender auch eine gute Berichterstattung über Musik. Reinhören lohnt sich hier besonders, da dieser Sender eben nicht nur auf die Musik, sondern auch auf das Wort großen Wert legt. Dabei wendet Detektor.FM auch die modernen Kommunikationsmittel des Web 2.0 an und setzt auf modernes Design.

 

Link: www.detektor.fm

 

Hier könnt ihr Detektor.FM hören:

Be.FM Soulstar

Manchmal höre ich gerne diese Mischung aus Soul, R'n'B, Hip Hop und Kult Funk Klassikern der 70er Jahre. Be.FM beliefert mich, was diese Musik betrifft mit einem wirklich tollen musikalischen Programm. Nebenbei gibt's noch musikalische Infos aus der Szene, die Be.FM bedient und wertvolle freizeitliche Infos. Verschiedene Livesendungen haben sich auch ins Programm eingenistet. Seit einiger Zeit gehört Be.FM zur Internetradiogruppe RMN Radio. Das hat dafür gesorgt, dass der Sound ein bisschen mainstreamiger geworden ist. Das sorgt aber nicht dafür, dass das Programm deswegen wesentlich schlechter ist. Es bietet dennoch die volle Packung R'n'B, Hip Hop, Fun, Soul und so weiter.

 

Link: www.befm.de

 

Hier könnt ihr Be.FM hören:

BBC Radio 1

Gut: BBC Radio 1 ist kein kleiner Sender, den ich hier jetzt bewerbe, aber er ist für mich einer der innovativsten Sender Europas. Hier steht ganz klar nicht die Musik im Vordergrund, sondern die Moderatoren, was es für mich besonders interessant macht. Meine Lieblingsshows bei Radio 1 sind die Chris Moyles Show, Scott Mills, Sarah Cox und Radio 1's Chartshow. Was den Sender einzigartig macht ist, dass die Moderatoren innerhalb der gesetzlichen Grenzen sämtliche Freiheiten haben und dass der Sender dennoch mit 10 Millionen Hörern äußerst erfolgreich ist. Das machen sicherlich die Charaktere und der Programminhalt der Sendungen. Chris Moyles ist der typische Durchschnittsbrite: Er steht auf Fußball, schöne Frauen, geht gern ins Pub und macht gern blödsinn. Sein Team spiegelt ebenfalls verschiedene Charaktere wider. Mit allen ist Moyles befreundet. Sowohl in der Morningshow, als auch in der Drive Time spendiert Radio 1 seinen Hörern viel Talk, wenig Musik. Das heißt bei der Chris Moyles Show und bei Scott Mills sind Talks bis zu 50 Minuten pro Stunde normal. Das macht die Sendung aber umso interessanter. Dazu bietet Radio 1 auch viele genreorientierte Sendungen, sowie Sendungen zu Popgeschichte und viele prominente Gäste. In Deutschland hat der Sender mittlerweile auch viele Fans gefunden. Kein Wunder, denn hier spielt die Radiokönigsklasse ein wunderbares Programm auf.

 

Link: www.bbc.co.uk/radio1

MDR Info

Ich brauche jeden Tag meine Dosis Informationen. Dafür höre ich in der Regel MDR Info. Eine Stunde MDR Info hören deckt dabei meinen täglichen Informationsbedarf, sowohl bei bundespolitischen, als auch bei landespolitischen Fragen. Außerdem gibt es immer sehr interessante Themen abseits der Großen, die die Politik aufmacht. Das Programm ist für ein Informationsradio aus meiner Sicht sehr innovativ mit guten Jingles aufgebaut. Allerdings darf man in 3 Stunden nicht länger als eine Stunde MDR Info hören, weil sich sonst die Beiträge wiederholen. Ansonsten bietet mir MDR Info aber alles, was ich an Informationen brauche. Deswegen höre ich den Sender täglich mindestens einmal.

 

Link: www.mdrinfo.de

 

Hier könnt ihr MDR Info hören:

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