Diese Seite teilen:

Mein letzter Tweet:

Meine Audioboos

Di

29

Nov

2011

Warum ich Nena nicht auf Twitter folge

Quelle: SAT.1/ProSieben/Richard Hübner Quelle: SAT.1/ProSieben/Richard Hübner

Ich weiß nicht, ob ihr sie gesehen habt: Die erste Folge von "The Voice auf Germany". Ich habe beide Folgen gesehen und war sehr angetan von dem was ich da gesehen habe. Dort treten wirklich Leute auf, die etwas auf dem Kasten haben und bei anderen Castingshows der RTL Konkurrenz wahrscheinlich rausgefiltert würden. Ich bin ziemlich begeistert von dieser Show und kann nur jedem empfehlen, am Donnerstag mal 20.15 Uhr bei Pro Sieben reinzuschauen oder die Folgen über die Internetseite der Castingshow anzuschauen. Auch Social Media technisch ist die Show gut aufgezogen. Es hapert jedoch bei der Social Media Strategie vor allem an einer Person: Nena. Denn sie betreibt ihren Twitteraccount nicht selbst.

Und das ist im Umfeld der Show nicht gerade ein Segen. Auf Ihrem Twitterkanal finden sich lediglich Tweets, die ohne Probleme auch in die Kategorie Werbung eingegliedert werden könnten. Dementsprechend unattraktiv ist der Inhalt für Nutzer, die diesem Account folgen. Der Mehrwert im Umfeld dieser Sendung sollte von dem Betreiber, der anscheinend zu Nenas Plattenfirma gehört, nochmal überdacht werden. Für einen Twitteraccount, der auch immer wieder auf diese Sendung aufmerksam macht, sollte ein Mehrwert für die Nutzer gegeben sein. Viel bedeutender wäre es aus meiner Sicht, die Sendung aus Sicht Nenas darzustellen. Ansonsten ist der Twitterkanal, den ihre Plattenfirma betreibt sinnlos.

Ein kleiner Rat, den das ZDF bereits befolgt hat: Lasst doch ein Team externer Kräfte für Nena twittern. Das ZDF hat es eindrucksvoll vorgemacht und bezahlt jetzt zwei ehemalige "inoffizielle" Twitterer ganz offiziell. Wenn die Plattenfirma die sozialen Medien schon nicht versteht, dann sollte sie sich diese Kompetenz ganz einfach ins Haus holen.

Ein Vorbild können auch Stars aus dem Ausland sein. Egal, welches Alter die Künstler bedienen: Hier pflegen die Künstler meistens ihre Twitteraccounts selbst, betreuen meistens noch eine Facebook Page und einen Youtube Account, auf dem sie regelmäßig von ihren Erlebnissen berichten. Ein Künstler wird dann ein starkes Produkt, wenn sich der Nutzer und Käufer mit ihm auch außerhalb der Musik identifizieren kann. Deshalb ist es wichtig, das Image nicht nur durch Fernsehauftritte zu pushen, sondern auch in den sozialen Medien konsequent fortzuführen. Das gilt dabei auch nicht nur für Künstler aus Musik und Filmen, sondern auch für Medienunternehmen.

Diesen Beitrag teilen:

Trackback-Url für diesen Artikel


Trackbacks / Pingbacks: 0

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

  • loading