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Meine Audioboos

Vita

  Mein Leben begann am 15.10.1986 in der Stadt Riesa im Krankenhaus. Meine Mutter Anette gebar mich damals als kleinen Krause, also mit dem Familiennamen meines Opas. Sie war noch nicht verheiratet, was sich aber bereits zwei Jahre später ändern sollte. Denn wenig später lernte sie meinen jetzigen Vater Volker Till kennen. Der geborene Lausitzer brauchte auch nicht lang, um ihr Herz zu erobern und so heirateten sie im Jahr 1988.

 

Anfang der 90er Jahre kam ich in die Strehlaer Grundschule. Ich absolvierte diesen Teil meiner Bildung mit guten Zensuren. In Deutsch und Mathe gab es eine 1, in Sport war ich leider nicht so gut, da reichte es in der Grundschule gerade mal für eine 4. Trotzdem war ich soweit ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Ein paar Jahre später besuchte ich dann das Werner Heisenberg Gymnasium, eine renommierte Schule, die besonders viel Wert auf Mathe und Physik legt. In der siebenten Klasse sollte ich dann die Spezialklasse besuchen. Dafür machte ich eine Prüfung, die ich auch bestand. Ein entscheidender Wendepunkte war für mich allerdings die sechste Klasse. Ich war nicht mehr so gut in der Schule. Das hatte mit den Umständen in der Schule zu tun, wie ich von meinen Mitschülern behandelt wurde. Es wurde immer schlimmer, sodass ich in der neunten Klasse wiederholte, um in eine bessere Klasse und damit ein besseres Klima zu kommen. Insgesamt waren diese Jahre ein großer Umschwung für mich. Im gleichen Jahr beschloss ich, in den Journalismus einzusteigen. Bei der Sächsischen Zeitung schrieb ich für die JungeSZene. Dabei machte ich interessante Erfahrungen im Recherchieren, beim Führen von Interviews und beim Schreiben. Mein persönliches Highlight dieser Zeit war ein Duett mit Yvonne Catterfeld, die ich bei "The Dome" kennengelernt hatte. Es war bei einer Pressekonferenz. Ich fragte sie, ob sie mit mir singen würde. Sie hat es prompt getan. Wenig später habe ich dann auch noch beschlossen, in den Schulchor zu gehen. Den hab ich bis zur 12. Klasse besucht. Die besseren Umstände und meine neuen Freizeitaktivitäten machten es mir möglich, das Abitur dann 2006 abzuschließen.

 

Danach folgte der Zivildienst. Den hab ich in Gröditz in der Sozialstation gemacht. Es war eine sehr aufregende Zeit für mich. Ich hatte viel zu tun, älteren Menschen zu helfen. Ich musste für sie Essen machen, bei ihnen sauber machen und für sie einkaufen. Dabei habe ich das erste Mal in der eigenen Wohnung gewohnt, was für mich eine völlig neue Erfahrung war. Es war gleichzeitig ein schönes Gefühl.

Während meines Zivildienstes wagte ich mich außerdem in neue Gebiete der Medien. Ich habe zwei Podcasts gestartet: Daily Pod und Input. Daily Pod existiert heute noch ungefähr in der Form, wie es damals existierte: 30 bis 90 Minuten Talk und zwischendurch immer etwas Musik. Den Podcast ließ ich schon sehr zeitig von AudioAds vermarkten, was mir einen kleinen aber feinen Zusatzverdienst brachte. Außerdem startete ich mit Podcasting4Children eine eigene kleine Charitykampagne. Es war ein schönes Gefühl, neue Sachen auszuprobieren.

 

Den Podcast hab ich nach dem Zivildienst weitergeführt und auch den täglichen Rhythmus meistens eingehalten. Aber ich wollte ins richtige Radio. Das war quasi ein Kindheitstraum von mir und ich wollte alles tun, um diesen Traum zu verwirklichen. 2007 habe ich eine interessante Aktion namens Radio-Starter gefunden. Hier bot das Medienhaus Frankfurt interessante Workshops zum Thema Radioproduktion an. Damit startete ich im Jahr 2007. Alles begann mit einem Radioereignis, was mir die ersten On Air Auftritte ermöglichte: Rockfun 24 startete wieder mal als Eventradio. Ich machte Umfragen und saß in der Rock 2.0 Redaktion. Dort recherchierten wir Internetthemen und bereiteten einzelne Beiträge für das Programm vor. 13 Tage dauerte der Spaß und die Redaktion war für den heutigen Rundfunkt wirklich sehr groß. Im weiteren Verlauf von Radio-Starter lernte ich dazu noch moderieren, hatte Sprecherziehung, lernte Nachrichten zu machen und besuchte interessante Medienhäuser. Aus diesen Workshops haben sich interessante Kontakte ergeben, die ich über verschiedene Netzwerke versuche zu halten.

 

Im November 2008 landete ich bei LandesWelle Thüringen. Dort wollte ich 6 Monate Praktikum machen und nach einer Bewerbung war ich dann auch bei dem Sender gelandet. Dort konnte ich viele Erfahrungen sammeln. Meine erste Aufgabe war eine Umfrage, zu der ich meine damalige Praktikantinkollegin Kristel Kobbert als Begleiterin mit hatte. Danach warteten drei Monate Nachrichtenredaktion auf mich. Damit verbunden viele Pressekonferenzen, Interviews mit Politikern, Polizisten und weiteren interessanten Persönlichkeiten. Zusätzlich erlaubte mir LandesWelle im B-Studio zu üben und außerdem auch Voice Over für eine Übersetzung zu machen und einen Werbespot zu sprechen. Nach bereits 2 Monaten bekam ich dann die Möglichkeit, als Wochenendassistent bei dem Thüringer Sender anzufangen. Damit wurde die private Kasse wieder etwas voller und ich bekam die Chance, immer mal on air hörbar zu sein. Wochenendassistent bin ich im Übrigen heute noch.

Zu dieser Zeit beschloss ich mein privates Projekt Daily Pod auf eine neue Basis zu stellen. Als Erstes folgte die Umstellung auf eine Livesendung. Die konnte ich via 1000Mikes im Internet ohne Probleme fahren. Der Podcast blieb trotzdem erhalten. Die Sendungen fuhr ich am Anfang via Telefon. Eine wahrlich sehr abenteuerliche Geschichte. Heute sende ich Daily Pod nur noch live und verbreite es in der Zweitverwertung als Podcast.

 

Nach dem Praktikum bei LandesWelle schloss sich direkt das zweite an. Dieses Mal bei der Privatfunkagentur in Frankfurt am Main. Hier half ich bei der Produktion von Beiträgen für Hitradio FFH, Planet Radio und Harmony.fm. Meine Aufgaben waren größtenteils Umfragen und Interviews. Wahnsinnig toll fand ich natürlich das Dienstauto, was ich sehr oft benutzen durfte. In Frankfurt wohnte ich übrigens mit einem Russen zusammen, den ich sehr lustig fand. Es war zur EM 2008. Ich nahm ihn mit zum Public Viewing und wir witzelten viel auf dem Zimmer über Gasprom und die russische Mafia.

 

 Ab Oktober 2008 ging es dann ab zum Studium an die Management Akademie Riesa. Dort studiere ich seitdem Medien-, Sport- und Eventmanagement. Gleichzeitig beendete ich im Juli 2009 meine Karriere bei der Sächsischen Zeitung. Im Oktober wartete dann noch ein herausragendes Ereignis auf mich: Ich bekam eine Freundin, die auf den wunderschönen Namen Madeleine hört.